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Feldbahnherrlichkeit in IIf
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Autor:  BW Hilbersdorf [ Do 1. Apr 2010, 18:45 ]
Betreff des Beitrags:  Feldbahnherrlichkeit in IIf

Hallo Feldbahnfreunde,
endlich hat meine Ns2f genug zu tun. Ausgangspunkt der ganzen Geschichte wird die Glossener Verladung. Mit der Schütte wird ein normalspuriger "Schwerin" beladen. Dieser ensteht aus komplett verrostetem und vernarbten Blech, welches aber teilweise verspachtelt wird. So wird ein "Bahnhofswagen", der sein Gnadenbrot fristet, erstellt. Der "Schwerin" ist auf Rollböcken meiner IIm aufgeschemelt. In diesem Bereich liegt 3- Schienengleis, ist also auch von einer regelspurigen Köf, für welche bereits alle Teile fertig sind, und regelsp. Ow zu erreichen. Die Köf bedient auch die Rollwagen- und die Rollbockgrube.
Von der Entladebrücke a la Glossen führt die Strecke auf fast gleichem Höhenniveau zur Lehmgrube, ausgestattet mit DKW und normalen Weichen zum Umsetzen und Abstellen von leeren und beladenen Zügen. beladen wird mit einem Eimerkettenbagger. Gleichzeitig besteht ein Anschluß zur tiefer gelegenen MPSB, wo meine fertigen und die in naher Zukunft entstehenden Fahrzeuge (99 3353; 2- u. 3- Kuppler, div. Wagen) und Gebäude (zB. Lokschuppen Wegezin- Dennin aus Gips) ihr Brot verdienen.
Die Enstehung und Bemalung aller "Dinge" werde ich als Bericht einstellen. Als mein großes Manko habe ich bereits erkannt, daß viele Betrachter gerne Bauberichte, Zeichnungen etc. sehen möchten, die es aber so nicht gibt. Ich habe an der Umi entdeckt, daß ich im Kopf schwierige Teile wie zB. Getriebe, um alle Freiheitsgrade drehen kann, zerlegen, schneiden usw. kann. So entstehen alle meine Modelle Teil für Teil im Kopf, Passungen, Hinterschneidungen, Verschachtelungen, Problemzonen, einfach alles. Auch meine Farbgebungen sind analog aufgebaut. Vom fotographisch detailgenau vorgestellten Endergebnis mit allen Schattierungen, Rostflecken, Kratzern usw., gehe ich die bis zu 20 stattfindenden Bemalvorgänge rückwärts bis zu Grundfarbe.
Bei Baubeginn liegen dann nur die maßstäblichen Risse aller Ansichten und viele Detailbilder aus meinem großen Fundus vor. Der Bau erfolgt rein aus dem Gedächtnis, wo alle Teile und Baugruppen in ihren Formen als Explosionzeichnung vorliegen und fotographisch abgerufen werden können. Deshalb kann ich auch nie Konstruktionszeichnungen einstellen, nur Bilder der Rohbauten oder fertigen Modelle. Der Vorteil liegt aber darin, dáß die Planungszeit gegen 0 geht, also die Modelle wie am Fließband entstehen. Leider macht es krank.

Weiter zum Thema. Die Basis der Loren ist der Kartonausschneidebogen vom Christoph Pank.
Da ich die Dateien dank Christoph besitze, lassen sich schnell und unproblematisch viele Loren und Umbauten durch Verwendung einzelner Teile bauen. Ich habe mich am Anfang regelrecht gegen den Bau dieser "Kartonkisten" gesträubt, jetzt ist es fast eine Sucht.
Die Bauzeit bei Verwendung von Messingrädern und fertigen Achslagern beträgt ohne Lackierung weniger als eine Stunde. Nach der ersten Lore, die wesentlich länger dauerte, kennt man die Problempunkte. Wie schon geschrieben, tränke ich die Teile beidseitig mit Sekundenkleber, auch alle Beulen und anderen "Verletzungen" der Loren. Es entstehen sehr stabile und verwindungssteife Fahrzeuge. Von Karton keine Spur. Nach der Lackierung stellt sich diese Frage eh nicht mehr.
Ich stelle die Bilder ohne Kommentar ein und hoffe, daß Betrachter bis zum Ende durchhalten, da es diesmal sehr viele sind. Irgendwann werde ich auch die Schritt für Schritt Bemalanleitung einstellen, die Bilder existieren schon.
Die sinnig konstruierten Bauteile:

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Geschafft:

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Der Hunt ist in den Wölbungen mit Sekundenkleber aufgefüttert und überall verschliffen, deshalb die abgeriebene Druckfarbe der Teile:


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Verbeult und zerfressen:

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Beladen mit Fliesenkleber als Gewicht und Beladungsgrundlage:

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IIf fordert Platz:

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Die Restarbeiten sind erledigt:

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Die Krümmung ist dem Weitwinkelobjektiv geschuldet:

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Aufatmen, es ist geschafft. Vielleicht ist für interessierte eine Anregung dabei.

Euer BW Hilbersdorf FBSM

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