Die Feldbahnsinnigen

Forum für Modellfeld-und Kleinbahnen
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 Betreff des Beitrags: Bau zweier Jung EL 105 in IIf
BeitragVerfasst: Mo 4. Okt 2021, 07:10 
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Hallo Leute,

wie bereits an anderer Stelle erwähnt, baue ich derzeit zwei Feldbahn-Loks vom Typ Jung EL 105.

Eine Lok entsteht für 32 mm Spurweite, das ist die Lok für mich, passend zu den Baumann-Fahrzeugen, die andere Lok ist bestimmt für meinen Kumpel Frank aus dem Forum "Alte Modellbahnen", und wird passend zur Regner-Feldbahn auf Gleisen der Spurweite 30 mm laufen.

Das bedingt nicht unbedingt bei gleichem Lokaufbau zwei unterschiedlich breite Fahrwerke, man könnte auch für beide Loks das gleiche, schmalere Fahrwerk bauen, und bei der 32mm-Lok mit 1 mm starken Distanzscheiben ausgleichen.

Ich habe aber den Weg mit zwei unterschiedlich breiten Fahrwerken gewählt. Die Arbeit ist die Gleiche, die Maße sind halt unterschiedlich:

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Hier eine Skizze des Antrieb-Konzepts:

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Der Motor unter der Motorhaube treibt über einen Zahnriemen oder einen Gummiring eine Welle mit zwei Schnecken an, die wiederum auf die Radachsen wirken. Wenn genügend Platz ist, bekommt der Motor eine Schwungscheibe.

Fortsetzung folgt....

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Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht.

Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau zweier Jung EL 105 in IIf
BeitragVerfasst: So 17. Okt 2021, 15:43 
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Hallo Leute,

ich bin ein wenig weitergekommen:

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Die Bühler-Motoren (aus der LGB-Feldbahnlok) bekommen eine deftige Schwungmasse:

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Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht.

Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau zweier Jung EL 105 in IIf
BeitragVerfasst: So 17. Okt 2021, 21:17 
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Hallo,
interessantes Projekt, vor allem der Zahnriemenantrieb.
Bin mal gespannt, wie es weiter geht.

MfG

Ronald

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Die Irrwege einiger weniger führen Millionen ins Verderben!


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau zweier Jung EL 105 in IIf
BeitragVerfasst: Mi 20. Okt 2021, 07:52 
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Hallo Klaus,

Du legst ja ein tolles Tempo vor. Das sieht gut aus.

Herzlich

Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau zweier Jung EL 105 in IIf
BeitragVerfasst: Di 26. Okt 2021, 13:21 
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Hallo Leute, das erste Fahrwerk (32 mm) ist bis auf Kleinigkeiten fertig:

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Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau zweier Jung EL 105 in IIf
BeitragVerfasst: Di 26. Okt 2021, 22:12 
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Beiträge: 133
Hallo Klaus,

gib' doch mal bitte für Deinen Antrieb ein paar technische Daten an, aus denen man auf die zu erwartende Geschwindigkeit schließen kann. Der Motor ist lt. Deinen Angaben ein LGB-Bühler, der Zahnriemenantrieb scheint 1:1 zu sein. Welche Untersetzung hat Dein verwendeter Schneckenantrieb und welchen Durchmesser haben Deine verwendeten Räder? Ich habe mal nachgeschlagen, die JUNG EL105 hat einen Raddurchmesser von 400mm entspricht 17,78mm bei 1:22,5. Geht man rechnerisch von einer Vmax von 10 km/h (der Einfachheit halber) aus, dann müßten sich die Modellräder (17,78mm) mit 132 U/min drehen, um diese Vorbildgeschwindigkeit einzuhalten, besser wäre natürlich langsamer, also eher gegen 100 U/min. Kommst Du mit dem Bühler-Motor in diesen Bereich? Fährst Du eigentlich mit Strom aus der Schiene (so altmodisch wie ich) oder bist Du auch ein Fernsteuerer?

Du siehst, es gibt doch noch ein paar Fragen vom Lindenauer

Micha


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau zweier Jung EL 105 in IIf
BeitragVerfasst: Mi 27. Okt 2021, 14:04 
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Hallo Micha,

vorab eine Erklärung:

Ich komme eigentlich aus der "Tinplate-Ecke", und habe viele Jahre in diesem Bereich hauptberuflich gearbeitet.

Heute noch entstehen bis zu drei Loks in Spur 0 jährlich in meiner Werkstatt.

Die Technik bei den Tinplate-Eisenbahnen ist eine gänzlich andere. Schnecken-Antriebe gibt es dort nicht.

Die Loks und Fahrwerke sehen so aus:

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oder so:

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oder auch so:

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Die sich im Bau befindliche Jung EL 105 ist für mich "Neuland". Ich wollte einfach "mal etwas anderes" machen...

Daher wird es voraussichtlich auch nicht soooo ganz perfekt....

Aber zu Deinen Fragen:

Ja, ich verabscheue jede Art von Modellbahn-Betrieb, der nicht seinen regelbaren "Saft" aus zwei oder drei Schienen bekommt. Daher werden die beiden Jung's auch analog sein.

Die 32 mm-Version ist für mich, die 30mm-Version bekommt Frank (Longjohn), den ich aus dem Tinplate-Forum mit hierher gebracht habe.

Zu der Übersetzung: ich habe mich da an meiner zugelaufenen Baumann-Gmeinder orientiert: Motor - Getriebewelle 1:1, Schnecke - Schneckenrad 1: 20. Ich verwende die gleichen Räder, die auch an der Baumann Gmeinder verbaut sind: ehemalige Pola-Maxi-Räder mit 19 mm Durchmesser (gibt es nach wie vor bei Baumann). Auch der Bühler-Motor ist der gleiche wie in der Baumann.

Demzufolge müßte ich eigentlich ein Fahrverhalten passend zur baumenn Gmeinder erreichen.

Im übrigen sind die Baumann-Fahrzeuge (zumindest die Gmeinder) im Maßstab 1:19 bis 1:20 gehalten. In diesem Maßstab baue ich auch die beiden Jung's.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau zweier Jung EL 105 in IIf
BeitragVerfasst: Mi 27. Okt 2021, 18:04 
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Beiträge: 2358
Hallo,
die "Tin-Plater" sehen aber sehr nach Wechselstrom aus, oder täusche ich mich da.

Darf man fragen, woher du deine Räder oder Radreifen beziehst?
Bei der 1:13,3 Fraktion besteht da immer Bedarf ;-)

MfG

Ronald

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 Betreff des Beitrags: Re: Bau zweier Jung EL 105 in IIf
BeitragVerfasst: Mi 27. Okt 2021, 18:15 
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Hallo Ronald, meine Tin-Plater fahren alle mit Gleichstrom, max. 20 Volt, haben allerdings eine Feldspule anstatt eines Permanent-Magneten. Dieses System führte die Fa. Märklin bereits 1935 (!) ein, Damals wurden Selen-Scheiben als Gleichrichter verwendet, heute nimmt man Dioden. Der Vorteil lag im einfachen Umpolen zur Fahrtrichtungsänderung. Daneben gab es aber auch zu der Zeit Loks mit Allstrom-Motoren, die zur Fahrtrichtungsänderung einen mechanischen Umschalter in der Lok brauchten.

Die Räder und die Zahnräder meiner Tin-Plater sind Ersatzteile für die Spur 0 Tinplate-Bahn, die heute noch hergestellt werden. Meist stammen sie aus sogenannten Replika-Fertigungen, also Wiederauflagen alter Spielzeug-Fahrzeuge. Mit diesen Replikas hatte ich auch mal beruflich zu tun.

Die Tin-Plate-Szene ist sehr aktiv.

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Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Bau zweier Jung EL 105 in IIf
BeitragVerfasst: Do 28. Okt 2021, 21:12 
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Beiträge: 133
Hallo Klaus und alle weiteren Mitleser,

danke für Deine Erklärungen zur Dimensionierung Deines Antriebes und für Deine tollen Einblicke in die Tin-Plate-Welt. Das ist schon erstaunlich, was in dieser Szenerie geschaffen wird. Dein Antriebskonzept für die EL105 ist sehr plausibel, wenn man die Bauteile analog denen der Baumannmodelle auswählt, dann muss es natürlich passen. Ich selber habe da schon einige Niederlagen einstecken müssen, weil es letztlich "Schnell-Läufer" wurden, wenn man einfach so drauflos schraubt. Ich habe früher des öfteren Motoren aus dem CONRAD-Angebot gekauft, die machten einen guten leichtlaufenden Eindruck, hatten aber meist keine Angabe zur Umdrehungszahl. Da habe ich versucht, mittels Stroboskop-Effekt unter der Leuchtstofflampe die Drehzahl zu ermitteln, der Erfolg war meist mäßig. Wo beziehst Du den Zahnriemen und die entsprechenden Riemenräder? Ich kenne sowas aus diverser Bürotechnik (z.B. Fax-Geräte), aber da sind die Zahnriemen im Regelfall länger bis sehr viel länger.

Beste Grüße vom Lindenauer

Micha


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