Die Feldbahnsinnigen

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 Betreff des Beitrags: Arbeitstische für Bohrständer
BeitragVerfasst: Mo 30. Jul 2018, 18:03 
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Registriert: Do 28. Jun 2012, 18:55
Beiträge: 212
Hallo Garten-, Feld- & Waldbahner,
einige sind froh überhaupt Platz zum bauen zu haben. Dann wäre es natürlich wunderbar trotz der Enge mit einfachen Werkzeugen gute Modelle bauen zu können. Bohrungen kann man frei Hand auch mit einem Akkuschrauber ausführen. Sind es aber viele und dazu noch in einer Linie, Nietbohrungen zum Beispiel, wäre es wünschenswehrt Hilfsmittel dafür zur Verfügung zu haben. So etwas geht mit einer in einem Bohrständer eingespannten Bohrmaschine sehr gut.

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Vorschlag Nr. 1 T-Nuttisch

Ausgangsmaterial für alles ist 6 mm starkes Birkensperrholz. Der T-Nuttisch wird 230 mm breit und 200 mm tief werden. Zuerst gild es 8mal schmale Leisten von 14 mm und 24 mm für die T-Nuten zu zuschneiden.

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Diese werden dann auf die vorgebohrte Unterplatte geleimt und verschraubt. In den Nuten laufen 6x30 mm Schloßschrauben.

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Es werden zwei Platten von 210x240 mm aufgedoppelt, aus der dann eine 140 mm breite Gratfeder geschnitten wird. Den Winkel kann man zwischen 10°-30° selbst bestimmen.

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Die Gegenstücke der Gratfeder verschraubte und verleimte ich mit circa 1 mm Spiel auf die Grundplatte, in deren Vorderteil zwei Ramba-Muffen M5 eingeschraubt wurden. Das Spiel ist mit einem starken Kartonstreifen herstellbar.

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Die zwei M 5er Schrauben drücken auf die Gratfeder um den Nuttisch zu spannen. Damit im Holz keine Schäden entstehen wird auf der Vorderseite der Gratfeder mit Kontaktkleber ein Stahlband aufgeklebt. Die Gratfeder hat auch noch den Vorteil, daß der Tisch beim festspannen immer nach unten gezogen wird.

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Die Rückseite.

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Der Tisch wird noch einmal mit 240er Leinen feingeschliffen und eingeölt.

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Für die Befestigung auf meinem Bohrständer gab es eine Senkschraube mit einem Nutenstein. Die seitlich angeklebten Holzleisten dienen der Verdrehsicherheit auf dem Bohrständer.

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Zum Schluß fehlen noch die beiden verschiebbaren Anschläge.

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Auch Schnellspanner als Hilsmittel sind möglich.

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Vorschlag Nr. 2 Bohr-& Schleiftisch

Dieser Tisch hatt eine Breite von 400 mm und eine Tiefe von 350 mm. Auch hier ist wieder das Ausgangsmaterial 6 mm Bikensperrholz. Der Bohrständer ist dieses mal ein Modell von Wolfkraft.

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Die Entstehung der T-Nuten habe ich nicht weiter bebildert, entspricht aber der oben beschriebenen Vorgehensweise. Der Unterschied zu den oberen T-Nuten ist, daß hier keine Schloßschrauben sondern normale Maschinenschrauben mit Sechskant zum Einsatz kommen und es nur eine rechte und linke T-Nut gibt. Auch gibt es eine Wechselplatte in Tischmitte.

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Hier sieht auch der Winkelanschlag einwenig anders aus. Auch bekam er einen kipp-und verschiebbaren Anschlagreiter.

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Da ich auf dem Bohrständer auch Holzarbeiten von mir beschleife kam die Idee der Wechselplatte. Zum bohren brauche ich eine geschlossene Tischoberfläche. Wenn ich schleife liegt mein Holzteil auf dem Tisch auf und ich möchte über die gesamte Höhe eine saubere rechtwinklicke Fläche erzeugen. Das erforderte ein eintauchen der Schleifwalze in die Tischoberfläche. Ich habe daher verschiedene Wechselplatten mit entsprechenden Öffnungen für meine Schleifwalzen.

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Ein Größenvergleich beider Bohrtische.

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Ein stressfreies bohren und schleifen wünsche ich.
Gruß Thomas

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Klug ist Jeder, der Eine früher der Andere später.
Es ist die Mehrheit nicht mit der Wahrheit zu verwechseln, denn Wissen ist Holpflicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Arbeitstische für Bohrständer
BeitragVerfasst: Di 31. Jul 2018, 11:17 
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Registriert: Do 28. Jun 2012, 18:55
Beiträge: 212
Hallo Garten-, Feld- & Waldbahner,
gestern Abend kam mir noch die Idee auf dem kleinen Nutentisch genauso ein Anschlag wie bei den großen Bohrtisch zu haben. Gesagt getan – heute Morgen die Idee umgesetzt, das Ergebnis seht ihr hier. Der Anschlag ist 300 mm Breit, 55 mm hoch und 40 mm tief. Auf der Anschlagseite säge ich eine Nut für eine 6 mm Schloßschraube aus, mit der der Anschlagreiter befestigt wird.

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Zur rechtwinkligen Aussteifung des Anschlages werden auf der Rückseite Stützdreiecke eingeklebt und genagelt.

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Die Montage des Anschlages mit Anschlagreiter. Zum Schluß wird alles mit Arbeitsplattenöl eingeölt.

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Meine Drehknöpfe in zwei verschiedene Größen stelle ich mir für alles mögliche selber her. Die Bohrung in der Mitte, die man am besten vor dem aussägen macht, bestimmt die Gewindegröße. Die kleineren werden von M3-M6 und die größeren bis M10 verwendet und sie können als Schraube oder Mutter eingesetzt werden.

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Bis dahin Gruß Thomas

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