Die Feldbahnsinnigen

Forum für Modellfeld-und Kleinbahnen
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 Betreff des Beitrags: Graupappen-Streu
BeitragVerfasst: Fr 4. Apr 2014, 10:46 
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Registriert: Di 29. Mär 2011, 15:48
Beiträge: 2158
Moin,

in den letzten Monaten habe ich viel 2 - 3 mm Graupappe auf meiner (Böhler-) Tischkreissäge zugesägt.
Das reichlich dabei angefallene Sägemehl erinnerte mich an Modellbaumassen, die es als Fertigmischungen im Handel gibt.

Kurzerhand habe ich auf 200 Kubikzentimeter einen Esslöffel Ponal und eine Messerspitze grüne Farbpigmente, plus etwas Wasser zugesetzt. Tapetenkleister würde evtl. auch funktionieren.

Bild

(Peco Code 143 Gleisprofile auf gelaserten Gn15 Schwellenbetten, 16,5 mm Spurweite. )

Die Masse wurde mit einem Spachtel aufgetragen, teilweise noch Sand drübergestreut und festgedrückt.

Eventuell könnte man mit weiteren Farb-Pulvern oder überlagerten Küchenkräutern /-Gewürzen den Belag noch etwas abtönen. Zimt, Chilli und Curry haben interessante Farbtöne.

Viel Spaß

JZ / Otter 1


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 Betreff des Beitrags: Re: Graupappen-Streu
BeitragVerfasst: Fr 4. Apr 2014, 11:15 
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Registriert: Di 4. Mär 2014, 18:09
Beiträge: 33
Wohnort: Hannover
Hallo Otter,
ein sehr wertvoller Tip mit hervoragendem Efekt, werde ich sicherlich nachahmen. Aber dazu
noch eine Frage. Hat die von dir gemixte Masse eher eine flüssige oder konsistente Form. Was für Farbpigmente benutzt du wenn bei nur einer Messerspitze auf ca. 200 ml solch sattes Grün entsteht.

Gruß
Jürgen (Feldbahnfan-atiker)


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 Betreff des Beitrags: Re: Graupappen-Streu
BeitragVerfasst: Fr 4. Apr 2014, 11:47 
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Registriert: Di 29. Mär 2011, 15:48
Beiträge: 2158
Moin,

ich verwende "guardi Feinste Künstlerpigmente". Ein Pott, ca. Marmeladenglasgröße, kostet 5 - 6 Euro im Fachhandel. Damit komme ich jahrelang aus.
Fa. boesner ist da meine Einkaufsquelle. Die haben überall im Land Filialen. Dort beziehe ich auch meine Graupappe. Z.B. sind meine Dioramenmodule, wie sie kürzlich in Stadtoldendorf (Nussa 2014) waren, daraus gebaut worden.

Zur Verarbeitung habe ich mir eine cremige Konsistenz angerührt. Und noch einen Schuss Spühlmittel zugefügt. Dann streicht es sich besser.

Ich denke mal, man kann sonstige Materialien, z.B. Sägemehl, Schleif- und Bohrstaub, zerbröselte Ziegel, Briketts usw. mit Ponal oder Tapetenkleiser anrühren um sehr preisgünstige und haltbare Strukurpasten zu erhalten.

Siehe auch meine Hinweise irgendwo im Forum zum Thema Salzteig, versetzt mit Kakao-Pulver oder Kaffeesatz. http://www.die-feldbahnsinnigen.de/forum/viewtopic.php?f=22&t=564&hilit=Salzteig

Viel Spaß

JZ / Otter 1


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 Betreff des Beitrags: Re: Graupappen-Streu
BeitragVerfasst: Fr 4. Apr 2014, 20:16 
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Registriert: So 10. Apr 2011, 21:11
Beiträge: 65
Wohnort: Radebeul
Hallo,
wenn man das quadratmeterweise Zerspanen von Graupappe vermeiden will, eignet sich auch hervorragend Flüssigmakulatur aus dem Malerbedarf, um daraus eine je nach gewünschter Konsistenz mehr oder weniger dicke Pampe anzurühren. Diverse Pigmente drunterzuquirlen ist natürlich auch keine Hürde. Man sollte allerdings das Zeug nicht zu dick auftragen, da sonst Trocknungsrisse auftreten. Kann natürlich auch mal als gewollter Effekt eingesetzt werden
Gruß Uwe


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 Betreff des Beitrags: Re: Graupappen-Streu
BeitragVerfasst: Sa 5. Apr 2014, 14:28 
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Registriert: Di 29. Mär 2011, 15:48
Beiträge: 2158
Moin,

den Begriff "Makulatur" kannte ich biser nur im Zusammenhang mit meinen gefloppten Wertpapieren.

Da dem Hinweis leider keine Beispiels-Bilder aus der Praxis beigefügt waren, musste ich mich mal wieder selber auf die Socken zum nächsten Baumarkt machen.

€3.99 für ein halbes Kilo finde ich etwas happig, aber das Zeuchs scheint recht ergiebig zu sein. Ungeduldig wie ich nun einmal bin, habe ich nicht die 12 - 14 Stunden Trockenzeit abgewartet, sondern den Backofen mit ca 60 Grad angeworfen.

Bild

Meine grünen Künstlerpigmente sind kaum angenommen worden. Besser war die angerührte Eiche Mittel Pulver Spiritusbeize (links im Bild) Vorne Mitte ist das Material pur.

Bild

Sehr gut gefällt mir der Effekt mit ca. 30% Kaffeesatz. (Vorne unten)

Ob mich die Makulatur-Spachtel-Masse überzeugt, weiß ich noch nicht. Jedenfalls ist es einfach verarbeiten und scheint kaum Gewicht aufs Modul zu bringen. Vielleicht können die anderen hiesigen Landschaftsbauer mal etwas Pampe anrühren und darüber berichten.

Viel Spaß


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