Die Feldbahnsinnigen

Forum für Modellfeld-und Kleinbahnen
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 Betreff des Beitrags: Transportable Modulanlage in 1:13,3
BeitragVerfasst: Sa 13. Aug 2016, 20:56 
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Hallo Garten-, Feld- & Waldbahner
ich möchte nun nach langer Zuguggphase auch meinen Senf in Form von Bauberichten euch auf den Teller schmieren. Wer Senf nicht mag schaut sich halt nach Ketchup um. Beginnen würde ich gern mit den transportablen Feldbahnmodulen für die 1-13,3 Fraktion. Noch eins vorab – gefahren wird entweder mit Akku und Deltangsteuerung oder mit Echtdampf, also KEIN Schienenstrom. Gehirnschmalz, Konstruktion und Bau ist durch den Ronald und meiner Wenigkeit erfolgt. Nun zu den Gedanken die uns zu so einer Missetat bewegt haben. Alle die in IIf oder größer bauen kennen das Problem der enormen Größe der Fahrzeuge und des noch größeren daraus resultierenden Problemes der Fahranlage mit dem entsprechendem Gewicht. Wer hat schon einen LKW oder mindestens einen Kleintransporter in der Garage stehen und wenn es zu Ausstellungen geht die entsprechenden Helfer sofort griffbereit. Ich denke mal niemand und mit zunehmenden Alter sollte man auf seine Bandscheiben hören und weniger heben. Also waren die Kriterien für die Module klar nach deren Lösungen die Hirnsuppe suchen mußte:
das Modul muß leicht sein (es wurden überwiegend LGB Aluschienen verbaut) und von einer Person getragen werden können
Module müssen von einer Person allein aufgebaut werden können
der Aufbau der Module erfolgt werkzeuglos
es sind keine separaten Ständerelemente von Nöten, alles ist integriert
mehrere Module müssen problemlos in einem normalen PKW transportiert werden können
die Bedienerhaltung muß im stehen sowie im sitzen erfolgen können (Modulhöhe 800 mm)
Seitens der Besucher ist an die Erwachsenen und auch an Kleinkinder zum Betrachten der Züge zu denken
Module sind Wasser abweisend für Echtdampfer versiegelt
Modulvarianten beschänken sich auf ein
Streckenmodul 900 x 300 x 60 mm ein- und zweigleisig
Bogenmodul (viertel Kreis) eingleisig
zwei Sondermodule für abzweigende Strecken nach rechts oder links
Segmentdrehscheibenmodul 900 x 300 x 60 mm bei A-B Betrieb an den jeweiligen Endpunkten zum umsetzen der Lok`s
Alle Module passen wechselseitig an jedes andere Modul und dadurch sind der Fantasie zur Fahrstreckengestaltung kaum noch Grenzen gesetzt. Immer nur im Oval fahren wird auf Dauer auch langweilig. Ein weiterer Gedanke ist, um nicht nur schnöde Gleise zu zeigen, auf einem Streckenmodul einen Bahnhof, Haltepunkt oder eine sonstige Idee in Reliefform darzustellen und diese dann an einem normalen Streckenmodul seitlich anheften. Gedacht wurde zu erst sämtliche Gleise mit dem Code 332 Profil zu bauen. Dieses wirkt aber auch in 1-13,3 als reines Feldbahngleis recht wuchtig. So haben wir uns entschieden auf den eingleisigen Streckenmodulen sowie das Durchfahrgleis in den Bahnhöfen mit Code 332 und die anderen Gleise mit Code 250 Profilen zu bauen. Damit kann reiner Feldbahnbetrieb mit gehobenen Personenverkehr glaubhaft dargestellt werden. Diese Information steht hier für diejenigen die sich für diese Idee auch erwärmen könnten. Denn je mehr sich dafür interessieren und auch beteiligen um so lebhafter wird das Ganze, auch für Gastfahrer. Momentan existiert beim Ronald und mir zusammen eine Fahrstrecke im Oval aufgebaut von 3x9 m. Nach dem vielen Geschwafel nun die Bilder vom Bau der Module.

Modul 900 x300 x60 mm aus 6 mm Birkensperrholz und 20 mm Styrodur Füllung. Alles verklebt mit wasserfesten Weisleim.
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Als Decklage Holzfaser Trittschalldämmung 5 mm stark. Durch die Verleimung und Außenversiegelung mit wasserfesten Weisleim wird das Modul knochenhart aber leicht.
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Als Boden wird verrottendes Holz klein gerieben und gesiebt wiederum mit wasserfesten Weisleim verklebt,
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Mit Hilfe von Gleisklammern und Modullehren werden die Schienen aufgenagelt.
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Die Bogenmodule sind auf die gleiche Art und Weise aufgebaut.
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Mit Hilfe eines selbstgebauten Zirkels kann der Bogen im Radius von 750 mm aufgezeichnet werden.
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Schwellen verklebt und Schienen vernagelt.
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Schienen mit Instantrost verrostet.
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Integriertes Modulbein. Beim ersten Modul muß zweites Bein zusätzlich montiert werden.
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Füße sind bis zu 40 mm höhenverstellbar.
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Nur bei den Bogenmodulen kann kein Standfuß integriert werden.
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Der Probeaufbau.
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Anlage in Schkeuditz.
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Bei einem Ovalaufbau wurde eine Klappbrücke integriert, damit man problemlos den Innenbereich der Anlage betreten kann.
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Das Widerlager am Streckenmodul.
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Das Brückengelenk.
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wird fortgesetzt

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"Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist!"

Karl Valentin


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 Betreff des Beitrags: Re: Transportable Modulanlage in 1:13,3
BeitragVerfasst: Mo 29. Aug 2016, 12:30 
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Moin,

vielen Dank für die ausführliche Beschreibung und Diskussionsvorlage. Besonders weil das Konzept ja auch schon praxiserprobt ist.

Welches Lichtraumprofil, oder genauer welchen Abstand von Vorder- oder Hinterkante ist bei Euch sinnvoll?

Über Gleishöhen machen wir uns auch Gedanken. Ein paar klassische LGB Altlasten hätte ich noch im Archiv, aber gerade bei zierlicheren Feldbahnen wirkt das selbst in 1 : 13 komma sonstwas noch sehr klobig.

Welche Anbieter gibt es denn heutzutage für Code 250er Profile? Gibt es feldbahnähnliche Weichen oder Bausätze?

Viel Spaß

JZ / Otter 1


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 Betreff des Beitrags: Re: Transportable Modulanlage in 1:13,3
BeitragVerfasst: Mo 29. Aug 2016, 16:30 
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Hallo,
es folgen später weitere Berichte vom Bau der Bahnhofsmodule.
Hier für Interessenten oder potentielle Mitstreiter die Modulmaße:
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Modulmaße der ein-und Zweigleisigen Modulkästen.
Die 140mm Gleismittenabstand resultieren aus der verfügbaren Modulbreite und waren ursprünglich nur für Lorenzüge gedacht.
Aber selbst die großen MPSB Wagen kommen aneinander vorbei.

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Die Bogenmodule.
Hier haben wir uns beim Radius auf den Kompromiß von 750mm geeinigt.
Größer wäre zwar besser, nur werden die Module dann auch größer, was zu Transportschwierigkeiten führen könnte.
Die 750mm Radius wurden auch für die meisten Eigenbauweichen benutzt.
Lediglich 2 Weichen im Bereich der Sandentladung bestehen aus umgebauten LGB R1 Weichen.
Nach den Weichenzungen wurde der Abzweig nicht im Bogen, sondern gerade weiter geführt.
Der Abzweigradius bleibt zwar, nur der Abzweigwinkel verringerte sich beträchtlich.

Verbaute Profile:
wie beim Vorbild wird alles verbaut, was vorrätig ist.
Die Streckenmodule haben wir aus Gewichtsgründen mit LGB Aluprofilen bestückt. (Leider schwer erhältlich)
Beim ersten Bahnhofsmodul habe ich runtergelumberte Schienen aus einem Außenanlagenabbau verbaut.

Das 2 Bahnhofsmodul, welche gerade neu aufgebaut wird, erhält LGB R2 oder R3 Weichen (gerade vorrätig), Schienenprofile Code 250 aus Edelstahl.
Geplant ist auch der Einbau einer DKW, wahrscheinlich LGB. Der erste Eigenbau war für die Tonne :-(

wird fortgesetzt....

PS: über weitere Mitbauer und Mitspieler würden wir uns freuen.

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Karl Valentin


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 Betreff des Beitrags: Re: Transportable Modulanlage in 1:13,3
BeitragVerfasst: Mo 29. Aug 2016, 21:02 
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Hallo Ronald,
dir ist ein Fehler bei der Bemaßung der geraden Streckenmodule unterlaufen. Die Modullänge beträgt wie am Anfang des Beitrages beschrieben 900 mm wegen des integrierten Ständers.
Gruß Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Transportable Modulanlage in 1:13,3
BeitragVerfasst: Mo 29. Aug 2016, 21:38 
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Hallo,
stimmt, das ist das Ergänzungsmodul.
Also, Modullänge beträgt 900mm.


MfG

Ronald

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Karl Valentin


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 Betreff des Beitrags: Re: Transportable Modulanlage in 1:13,3
BeitragVerfasst: Mo 29. Aug 2016, 22:00 
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Hallo Otter,
dir hatte ich noch vergessen zu antworten. Es geht um die Schienenhöhen. Am Anfang stand die Idee oben beschriebene Module zu bauen und dazu verwendet man naheliegendes, nähmlich LGB Gleismaterial. Beim durchstöbern von Auktionen sind wir auf Alugleise gestoßen und diese auch noch von LGB (garnicht gewußt). Da bei den Modulen nicht nur die Größe von Bedeutung ist, sondern man sich auch Gedanken über das Gewicht machen sollte, wurde bei den Alu-Auktionen zugeschlagen. Und der Gewichtsunterschied ist erheblich!!! Somit wurden die geraden Strecken- und Bogenmodule mit dem Code 320 Alugleis gebaut. Ich gebe dir Recht das LGB-Profil wirkt für reinen Feldbahnbetrieb recht hoch. Nun haben wir uns geeinigt auf der Anlage die Streckengleise sowie die Durchfahrgleise auf den zwei großen Bahnhöfen mit Code 320 Profilen zu bauen und alles weitere was nach den Weichen kommt wir Code 250. Da auch Personenverkehr, also gehobeneres Niveau, statt findet sind die Code 320 Gleise glaubwürdig. Die zur Zeit bestehende Strecke muß nicht wie in Schkeuditz im Oval betrieben werden, sondern könnte auch mit Kurven und Schlengeln einen A-B Betrieb darstellen. Die Brücke die ich gebaut habe gibt die Möglichkeit die Bediener in das Innere des Ovals zu verbannen. Sollte es irgendwann mal weitere aktive Mitstreiter geben, gibt es die Moglichkeit über Abzweige ein Oval-B Betrieb, A-B-C Betrieb usw. zu realisieren. Das hat den Vorteil, glaube ich zu mindest, das jeder Aktive auf wenigen Modulen sein eigenes Thema darstellen kann und beim andocken auf Ausstellungen die Feldbahn mit seiner Idee bereichert. Wenn im Herbst meine neue Baustube für den Winter fertig ist, werde ich ein rechtes sowie linkes Abzweigmodul bauen. Darüber werde ich mit dem Umbau eines großen Bahnhofes noch berichten.
Gruß Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Transportable Modulanlage in 1:13,3
BeitragVerfasst: Do 2. Mär 2017, 18:42 
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Hallo Garten-, Feld- & Waldbahner
nach einer winterlichen Forumsabstinentz wollte ich mich wieder einmal zu Wort melden, denn es gibt einpaar Änderungen an unsere Modulanlage. Vorab wollte ich euch nochmal einen Modulquerschnitt zeigen und ebenso wie Gleise genagelt werden. Der Modulkörper besteht aus 6 mm starken Birkensperrholz und wird mit 20 mm starken Styrodur ausgefüllt. Zu guterletzt kommt eine 5 mm Trittschalldämmung auf der dann der Gleisbau erfolgt. Verleimt wurde alles mit wasserfesten Weisleim und ebenso die Versiegelung der Trittschalldämmung mit etwas wasserverdünnten Weisleim.

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Hier kommt dann die Modulblende dran.

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Nun zu dem nageln der Gleise an einem Streckenmodul:
Als erstes geht es an die Herstellung der Gleisnägel. Diese enstehen aus herkömmlichen Tackernägeln, zum Beispiel diesen
https://www.amazon.de/gp/product/B001U4RFE4/ref=oh_aui_detailpage_o01_s00?ie=UTF8&psc=1

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Ein Nagelband wird sehr fest in den Schraubstock gespannt und mit einem 250g Hammer maltretiert. Dadurch wird der Nagelkopf nicht nur breiter und dünner, sondern auch schlag- oder stauchgehärtet.

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Hier seht ihr den Unterschied

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Ein Nagelband entspricht 25 Nägeln und ist durch diese Methode in 30 - 40 Sekunden zu Schienennägeln mutiert.

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Um beim nageln keine Besenstiel - Wurfspurweite zu erhalten, braucht es noch Gleisklammern. Diese sind bei mir aus Sperrholzresten, wie ihr den Bildern entnehmen könnt, entstanden.

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Auf zur Nagelei. Das gleislose Modul wird mit einem anderen Modul fest verbunden.

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Dann kommen mindestens drei Gleisklammern zum Einsatz, wobei eine modulübergreifend ist.

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Es wird zuerst an der zweiten Schwelle genagelt

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und erst dann die Modulrandschwelle.

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Das Modul wird gewendet und es folgt die gleiche Prozedur.

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Erst danach werden die Schienen mittels Gleisklammern und Abstandshaltern komplett aufgenagelt.

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Zum Schluß noch die Rostschutzfarbe vom Schienkopf geputzt.

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Etwas mehr Arbeit entsteht beim Weichenbau, was an meinem geplanten Bahnhof "Sägewerk" gezeigt werden soll.

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Eine Standardweiche wird in ihre Einzelteile zurlegt und von Dreck und Kontaktresten befreit.

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Mit Hilfe des originalen Schwellenbandes wurden die beiden Außenschienen eingerichtet der Drehpunkt für die Weichenzungen festgelegt.

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Zur Stabilisierung des Drehpunktes werden auf der Modulunterseite kleine Holzbrettchen aufgeleimt

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Da die Originalschrauben der Weichenzungen durch unsere Bauweise zu kurz geworden sind werden sie durch 3 mm Gewindestangen ersetzt. Am oberen Gewindestangenende wurde ein M 2,5 Gewinde passent für die Weichenzungen geschnitten.

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Das herausgetrennte Herzstück ist zu hoch und muß auf Schienenhöhe abgeschliffen werden.

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Damit beim befahren der Weiche nicht entgleist brauchen wir noch Radlenker. Dafür reichen Gleisreste. Um den Abstand zwischen Schiene und Radlenker nicht so groß werden zu lassen wird eine Seite des Schienenfußes abgeschliffen.

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Es folgt die beidseitige Abkantung der Einfädelung

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Beim abkanten entstehen Stauchungen am restlichen Schienenfuß. Diese müssen abgeschliffen werden damit der Radlenker sauber auf den Schwellen aufliegt. Befestigt werden die Radlenker auf den Schwellen mit Sekundenkleber und Gleisnägeln. Normalerweise färbe ich meine Schwellen vor dem Gleisenageln mit Beize Nußbaum dunkel ein. Hier sind sie im Rohzustand belassen, da es beim fotografieren zu den Schienen einen besseren Kontrast gibt.

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Ein Teilergebnis.

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Bei den Verbindungen von Gleisstücken verwende ich die herkömmlichen Schienenverbinder. Die ich allerdings in der Höhe abschleife, da sie mir sonst zu aufdringlich erscheinen.

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Hier noch einmal der Nagelvorgang der Schienen. Es wird immer erst eine Schiene vernagelt und danach die gegenüberliegende.

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Die Bahnhofseinfahrt.

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Nun fehlen noch die Weichenstellhebel. Sie entstammen den 3D Drucker und sind aus Einzelteilen zusammen geklebt. Die Funktionsweise und den Einbau brauche ich anhand der Bilder wohl nicht näher zukommentieren.

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Da ein Bahnhof aus drei 1400 x 700 mm großen Modulen besteht und der zu Ausstellungen zerstörungsfrei transportiert werden soll, gibt es die passenden Transportecken dazu. Auch sie sind so gestaltet daß sie in Notfall von nur einer Person angebaut werden könnten.
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Und es gibt noch eine Veränderung. Da die Module mit ihren Gleise auf Dauer recht schnöde aussehen, mußte einwenig Natur eingeplanzt werden. Der Fuß des Gehölzrandes besteht aus in Streifen geschnittener Möbelrückwände die mit unserer Modellbauerde kaschiert wurden. Der Gehölzrand ist auf Grund des Transportes steckbar ausgeführt. Als Bäume sind Gemeiner Wacholder (Juniperus communis), Rocky-Mountain-Wacholder (Juniperus scopulorum) und Zuckerhutfichte (Picea glauca var. albertiana 'Conica') zu sehen. Ich denke das es die Anlage optisch bereichert.

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Und fertig ist der Grindelwald.

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Die Anlage wird 11.-12.03. in Staucha bei Döbeln zu sehen sein.

Bis dahin Gruß Thomas


Zuletzt geändert von Gärtner am Do 31. Mai 2018, 18:43, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Transportable Modulanlage in 1:13,3
BeitragVerfasst: Do 2. Mär 2017, 20:06 
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Beiträge: 2118
Moin,


Zitat:
Die Anlage wird 11.-12.03. in Staucha bei Döbeln zu sehen sein.


Gibt es irgendwo ein Programm oder ein Ausstellerverzeichnis?

Viel Spaß

JZ / Otter 1


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 Betreff des Beitrags: Re: Transportable Modulanlage in 1:13,3
BeitragVerfasst: Fr 3. Mär 2017, 19:09 
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Beiträge: 435
Zitat aus dem SBF:
Hallo in die Runde,


wir gehen langsam in die heiße Phase und deshalb mal ein kleines "UPDATE" .


Zur Börse kommen in diesem Jahr der Rocco , Miniaturbeton ,

Rene , Der Blauturm mit seinen Bausätzen.

Es kommt wieder unser örtlicher Modellbahn und Spielwarenhändler aus Döbeln.

Es kommen private Börsianer .

Unser Termin fällt auf Sinsheim, deswegen sind einige Händler nicht vor Ort.

Dafür haben wir die Halle mit 4 Anlagen bestückt.

Es sind die Privatanlege von Ralf Behrens zusehen.

Es kommt eine 1:13 Modulanlage ,auch mit Feldbahn auf 45 mm Spur .

Der Steffen Keller aus Cottbus bringt seine Modulanlage mit und unsere Anlage ist auch klar.


Es wird schon mächtig mit den Hufen gescharrt. Es könnte losgehen.


Ihr seid herzlich eingeladen.

Der Torsten


Unten der Flyer. Ich werde mich am Samstag dort aufhalten und dem Ausrichter der Veranstaltung eine gealterte LGB Jung, jetzt Deutz Lok, übergeben...ist so ne Art Auftragswerk... ich denke es werden auch ungenannte Kleinserienhersteller kommen die in letzter Minute zugesagt haben...
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_________________
F-Scaler

Das zwischen 2 Schienenprofilen ist das, wo Fahrzeuge reinpassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Transportable Modulanlage in 1:13,3
BeitragVerfasst: Sa 4. Mär 2017, 22:16 
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Beiträge: 87
Hallo Garten-, Feld- und Waldbahner
noch einpaar erklärende Bilder zur Herstellung der Modellbauerde. Das Ausgangsmaterial ist ein fast verotteter Kiefernholzbalken.

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Die Holzreste werden nach dem trocknen zerrieben. Ich erledige das auf meinem Werkstattboden durch zertreten und zerreiben. Die groben Aststücke werden dann ausgelesen.

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Damit die Modellerde nicht so schockoladig aussieht mische ich noch feine Sägespäne mit unter. Dadurch ereiche ich eine leichte Aufhellung und ein vergrauen. Die TÜV-Abnahme ist auch schon vor Ort.

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Die Quallitätskontrolle rührt sich nicht von der Stelle.

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Und so kommt es dann am Beispiel von Ronald seinem Bahnhof auf die Anlage. Diese Mischung ist im trockenen Zustand extrem leicht und sollte nicht bei offenen Fenster eingestreut werden.

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Nach dem auftragen wird das Ganze mit einer Sprühflasche eingenässt, um eine Saugfähigkeit und Kapielarwirkung zu erzielen.

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Dann erfolgt der Leimauftrag aus wasserverdünnten Weisleim mit einpaar Spritzern Spühlmittel um die Oberflächenspannung des Wassers aufzuheben. Meine Leimverdünnug ist soviel daß ich eine Spritze durch eine 4 mm starke Kanüle aufziehen kann.

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Bis dahin Gruß Thomas


Zuletzt geändert von Gärtner am So 27. Mai 2018, 11:32, insgesamt 1-mal geändert.

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