Die Feldbahnsinnigen

Forum für Modellfeld-und Kleinbahnen
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 Betreff des Beitrags: Eine kleine Rangieranlage
BeitragVerfasst: Di 29. Apr 2014, 20:10 
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Registriert: Di 29. Mär 2011, 15:48
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Moin,

vor ein paar Jahren stieß ich in einem Carl Arendt Buch auf einen Entwurf von Jack Trollope aus Schottland http://www.carendt.com/microplans/pages/a3/index.html#1

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Die betrieblichen Möglichkeiten mit einer 90 Grad Schiebebühne kannte ich bisher nur von Otto Schouwstra´s legendärer Enerit-Anlage: http://spur1info.com/nachrichtenleser/items/eneret-die-torfindustrie-auf-kleinstem-raum.html

Mr. Trollopes Entwurf für eine Din A3 Fläche schien mir für meine Bedürfnisse etwas sehr klein, weshalb ich ihn horizontal gespiegelt für eines unserer IKEA-Ivar-Norm Module (800 x 434 mm) umgesetzt habe.

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Die Drehscheibe auf einem alten PC Drehteller hat 25 cm Duchmesser, die Radien sind aus Fleischmann 250mm Radien herausgeschnitten, das gerade Gleis ist Peco H0 / 00, Code 100.
Die Gleise werden früher oder später im Pflaster eingelassen, weshalb ich mir über modellgerechte Schwellenabstände keine Gedanken machen muss.

Ursprünglich hatte ich vor, Schienenstrom anzulegen. Bei den langsamen Rangiergeschwindigkeiten funktioniert das selten zufriedenstellend. Deshalb kurven vorerst nur Akku / RC Lokomotiven über die Minianlage.

Da alles mehr oder weniger in IKEA-IVAR-Kreativmeilennorm ausgeführt ist, lassen sich natürlich andere Module aus dem Archiv leicht andocken.

Viel Spaß

JZ / Otter 1


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine kleine Rangieranlage
BeitragVerfasst: Di 6. Mai 2014, 00:49 
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Registriert: Di 29. Mär 2011, 15:48
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Moin,

ich habe mal angefangen, ein weiteres 80 cm Modul provisorisch an das Drehscheibenmodul anzubauen:

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Was das werden soll oder wo das hinführen wird, weiß ich noch nicht so genau.
Vorerst wird der Fortgang der Arbeiten von einer dubiosen Gurken-Truppe behindert:

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Viel Spaß

JZ / Otter 1


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine kleine Rangieranlage
BeitragVerfasst: Di 6. Mai 2014, 06:32 
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Guten Morgen aus dem Süden,

das gefällt mir sehr gut, irgendwie erinnere ich mich dabei an die Entstehung meiner Zeche (auch aus dem Ideenbuch von Carl Arendt)
Die werde ich übrigens in Zukunft auch nur noch OHNE Schienenstrom betreiben, obwohl das auf der kleinen Fläche mittels Schienenputzen immer zuverlässig geklappt hat. Nur die Stromversorgung meiner "Verschiebebühne" ist durch das ewige hin und her immer wieder abgerissen. Wie löst du denn die Schiebesituation? Schiebst du "Brett auf Brett" ? Machmal fallen da ja irgenswelche Krümel drunter und dann klemmt es heftig.

Viel Spaß
und Grüße aus Franken
Christian bgv

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine kleine Rangieranlage
BeitragVerfasst: Di 6. Mai 2014, 22:06 
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Registriert: Di 29. Mär 2011, 15:48
Beiträge: 1998
Moin,

bisher habe ich "Leisten-auf-Karton" geschoben. Das kann recht hakelig sein.

Inzwischen habe ich die Schiebebühnengrube und die Leisten mit Plastikfolie belegt. Das funktioniert besser. Ich denke allerdings auch über Möbelgleiter oder Rollen nach. Bei einem Neubau würde ich evtl. eine Gewindestange plus Kurbel als Antrieb vorsehen.

Ein Vorteil ist, die Schiebebühne lässt sich leicht herausnehmen. Vielleicht sogar völlig neu konstruieren.

Viel Spaß

JZ / Otter 1


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 Betreff des Beitrags: Schiebung
BeitragVerfasst: Do 8. Mai 2014, 06:34 
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Registriert: Di 24. Nov 2009, 00:19
Beiträge: 371
Wohnort: Metropolregion Nürnberg
Guten Morgen,

da bin ich ja fast schon beruhigt, daß es nicht nur bei bayerischen Schiebungen hakelt.
Das scheint ein Systemfehler zu sein. :D
Bei der Lokschuppen Schiebebühne meiner 32mm Spur Anlage habe ich zwei 5x5mm Leisten
auf den Boden geklebt und diese immer wieder mit Seife eingerieben.
Das klappt ganz gut, allerdings gegen das Hakeln, wenn sich die ganze Bühne verkanntet hilft das auch nichts.
Den technischen Aufwand einer motorischen oder Kurbellösung habe ich bislang vermieden.
Das passt meiner Meinung nach nicht so richtig zu den so genial simplen Konstruktionen im Carl Arendt Buch.
(...oder ich bin einfach zu faul dazu...)

Schönen Tag noch
Christian bgv

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine kleine Rangieranlage
BeitragVerfasst: Sa 10. Mai 2014, 17:50 
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Registriert: Sa 1. Feb 2014, 20:38
Beiträge: 41
Hallo Christian, hallo Juergen,

falls eure Konstruktionen von der Einbautiefe her das zulassen, würde ich auf die Unterseite von Bühne/Scheibe kleine Teflon-Möbelgleiter kleben. Den Grubenboden dann mit Teflon-Backfolie belegen. Also Teflon auf Teflon, ergibt minimale Reibung.

Machts gut

Michael

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Machts gut
Michael

Ehrenwertes Mitglied der Lasergang und der Kreativmeile


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine kleine Rangieranlage
BeitragVerfasst: Sa 10. Mai 2014, 21:07 
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Registriert: Mo 23. Nov 2009, 22:48
Beiträge: 2001
Hallo,
Für die Schiebemechanik und einen etwaigen Antrieb müßten sich doch die mechanischen Teile eines Flachbettscanners gut eignen?

MfG

Ronald

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"Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist!"

Karl Valentin


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine kleine Rangieranlage
BeitragVerfasst: Mo 19. Mai 2014, 15:43 
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Registriert: Di 29. Mär 2011, 15:48
Beiträge: 1998
Moin,

Flachbett-Scanner-Teile klingen verlockend. Habe allerdings gerade keine Altlast zur Hand. Einen Antrieb brauche ich für die paar Zentimeter Schubweg nicht unbedingt.

Möbelgleiter können den Kraftaufwand deutlich reduzieren, verhindern allerdings kein Verkanten / Klemmen. Z.Zt. habe ich einfach Polsternägel montiert.

Sinnvoll erscheint mir aus heutiger Sicht eine Schubladenführung. Das hat sich bei der großen Schattenbahnhof-Schiebebühne auf der 32mm Kreativmeile sehr gut bewährt.

Viel Spaß

JZ / Otter 1


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