Die Feldbahnsinnigen

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 Betreff des Beitrags: Lokschuppen
BeitragVerfasst: So 24. Jun 2018, 14:37 
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Registriert: Do 28. Jun 2012, 18:55
Beiträge: 94
Hallo Garten-, Feld- und Waldbahner,
die Umsätze bei der Gärtnerei Miemelmann sind so gewaltig, daß bevor das Geld anfängt zu schimmeln es lieber in den Bau eines zweiständigen Lokschuppen gesteckt wird. Der Lokschuppen der Phyrnbahn sollte als Inspiration dienen. Es kam dann doch anders, die Fachwerkidee blieb und die Außenschahle wird komplett aus Holz, ihr werdet schon sehen was ihr davon habt.

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Also nicht wie rüber in die Scheune und Fachwerkbalken vermessen, 160x160 mm in 1:22,5 ergiebt 7 mm. Eine Handskizze wurde auch gemacht, die ich aber im Bild nicht festgehalten habe. Als erstes jede Menge Leisten schneiden und hobeln. Dann ging es an den Zuschnitt.

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Der Grundrahmen wurde verzapft und verleimt.

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Im gleichen Atemzuge gab es den in den Maßen identische Ringanker.

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Ich verwende gern als Dübel 1,5m² Kupferdraht. Beide Rahmen sind übereinander gelegt zum identischen abbohren für die Dübellöscher, denn der Lokschuppen sollte als Ganzes zum Transport leicht auf- und abgesteckt werden können.

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Die Stempel sind in Höhe der Querriegel ausgeklinkt und für den Einbau verzapft.

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Den Ringanker zur Stabilisierung oben drauf.

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Der Einbau der Querriegel und Schuppentore. Noch ist alles nur gesteckt.

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Beim so betrachten dachte ich mir ein Untersuchungsgrube wäre nicht schlecht und ein hinteres Tor zum durchfahren muß auch her. Als Grund schwebte mir eine offene Lokbehadlung am Ende des Lokschuppens mit Bockkran vor. Fachwerkgerüst abgezogen, Säge angesetzt, das zweite Gleis für die Grube entfernt und Tatsachen geschaffen.

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Ein hinteres Tor noch eingepaßt und den ganzen Spaß eingefärbt. So ist daß, wenn man alles haben will.

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Meine Balkenverriegelung für die beiden vorderen Schuppentore

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und für das hintere Tor.

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Durch den Einbau des hinteren Tores gab es eine Änderung der inneren räumlichen Aufteilung und Anordnung der Fenster. Meine Fenster sind 2 mm Bastlerglas (Acryl) und in die Gefachung eingepaßt.

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Den Fensterrahmen und die Aufteilung der Fensterfächer machte ich aus 2,5 mm Streifen Zeichenkarton, die ich mit Bastelkleber verband.

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Das gleiche auch auf der Innenseite mit den Markierungen für die Sproßen.

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Hier sind sie im eingebauten Zustand zu sehen.

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Nun kommen wir zum Dach, auch hier ist wieder Fachwerk angesagt.

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Die fertigen Satteldachverbinder.

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Die Dachverbinder werden zu einer Einheit miteinander verbunden.

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Allein die Zwischenbalken blieben auf dem Ringanker und dienen als Führung beim auflegen des Daches.

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Für die Fasadenverbretterung nahm ich ein Spankorb für Erdbeeren oder Kirschen aus Pappelsperrholz auseinander, schliff und beizte die einzelnen Holzstreifen. Nun hatte das Holz eine ungefähre Stärke von 1 mm, was sich nun leicht mit einem Scalpell oder Paralellschneider zurichten läst. Angewand wird wieder die sächsische Sparschalung.

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Für die Dachbinder gab es an der Außenkante noch eine durchgehende Verbindung.

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Aus schmal gehobelten Brettchen, ca.2 mm stark, ist die erste Dachverschalung. Die Gegenseite wollte ich offenlassen, um von außen ohne das Dach abnehmen zu müssen hineinschauen zu können. Diese Situation stellt also den Zeitraum des Neubaues vom Lokschuppen dar, die Handwerker sind halt noch nicht fertig.

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Hier ist nun wie in einem anderen Beitrag beschrieben eine meiner selbst gefertigten Dachrinnen angebaut.

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Als Dachhaut gibt es Schweißbahn aus Graukarton.

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Eingefärbt natürlich mit schwarzer Schulmalfarbe. Nach dem trocknen, was recht schnell geht, wischt man kräftig mit dem Handballen über die Farbe. Der Grund ist, daß der Talk auf unserer Hautoberfläche einen speckigen Dachpappeneffekt erzeugt. Den habe ich auch bei meiner französischen Frühstücksbude angewand.

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Ein Loch im Dach für meinen Ofen ist auch schon da. Es fehlen nur noch die Brandschutzbleche.

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Probe stehen vom Werkstattofen.

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Der Türrahmen für die Seiteneingangstüre ist auch schon eingepaßt. Man sieht hier auch schön die Drahtstifte im Gebälk die wie Zäpfchen in den Untergrund eindringen und den Lokschuppen an seinen Platz halten.

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Jetzt geht es ans dicht machen. Niemand hält den ständigen Windzug aus.

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Alles muß korreckt sein, auch die Fensterbretter, mit Sekundenkleber gehärteter Zeichenkarton.

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Dann kam mir die Erkenntnis, wenn ich die Fläche gestalte muß ich bis ans Fachwerk ran und der untere Balken verschwindet im Dreck. Demzufolge mußte ein neuer Rahmen gebaut werden, der auf der Anlagenplatte verklebt wird. Damit es beim arbeiten nicht so Fuß kalt wird gibt es Hirnholzpflaster.

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Bis hier hin erst einmal. Im Herbst oder Winter geht es vielleicht weiter.

Bis dahin Gruß Thomas


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