Die Feldbahnsinnigen

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 Betreff des Beitrags: Anschluß RX-62
BeitragVerfasst: Do 2. Okt 2014, 09:35 
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Hallo,
da es doch immer wieder Fragen zum Anschluß von DT Empfängern gibt, habe ich hier die typische Anschlußbelegung für einen RX-62 eingestellt:
Bild
Zum Laden des Akkus ist der Empfänger, entweder über den Reedkontakt oder mittels Sender, abzuschalten!
Für größere Spannungen und Leistungen des Akkus kann ein "Notausschalter" durchaus hilfreich sein.
Es ist natürlich darauf zu achten, beim Zusammenbau keinen Kurzschluß zu verursachen.
Den Reedkontakt kann man auch durch einen Taster ersetzen.
Vorsicht beim Biegen der Anschlußdrähte des Reedkontaktes, diese brechen leicht am Ende des Glaskörpers.
Der Magnet zum Schalten des Reedkontaktes sollte ausreichend dimensioniert sein, um ein sichers Schalten zu gewährleisten.
Den Reedkontakt nicht in der Nähe von Magnetfeldern (Motor, Lautsprecher) positionieren.
Bei normaler Programierung übernimmt die LED der Frontbeleuchtung die Funktion der Status LED des Empfängers.

Beim Anschluß mehrzelliger Akkus ist darauf zu achten, die maximale Spannung des Empfängers von 13V nicht zu überschreiten.
Eine Absicherung sollte mit maximal 1,5A erfolgen.

Weitere Fragen, Hinweise und Anregungen zu diesem Empfänger bitte hier posten.


MfG

Ronald

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Karl Valentin


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 Betreff des Beitrags: Re: Anschluß RX-62
BeitragVerfasst: Do 2. Okt 2014, 10:11 
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Registriert: Mo 23. Nov 2009, 22:48
Beiträge: 2068
Hallo,
durch den Einsatz eines Step-Up-Reglers:
http://www.die-feldbahnsinnigen.de/forum/viewtopic.php?f=27&t=1368
kann man auf den Einsatz von teuren mehrzelligen Akkus verzichten.
Beim Anschluß eines Step-Up-Reglers an den RX-62 ändert sich das Anschlußschema:

Bild

Hierbei muß man aber einen zusätzlichen Schalter vorsehen, da sonst der Step-Up-Regler die Ladeüberwachung des Ladegerätes beeinflussen kann.


MfG

Ronald

PS: es hatte sich ein Fehler eingeschlichen, mit dieser Beschaltung funktioniert natürlich der Reedkontakt nicht.

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Karl Valentin


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 Betreff des Beitrags: Re: Anschluß RX-62
BeitragVerfasst: Sa 18. Okt 2014, 08:55 
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Registriert: Mo 23. Nov 2009, 22:48
Beiträge: 2068
Hallo,
da es bei einigen noch Fragen zur Inbetriebnahme der Funkfernsteuerung gibt, hier einige Hinweise:

Am besten man macht eine Erstinbetriebnahme außerhalb der Lok.
Also Akku anschließen, Motor anschließen, zumindest an den orangen Draht eine LED.
Die Front LED übernimmt auch die Aufgabe der grünen Status LED auf der Leiterplatte.
Diese benötigt man zum Binden und man kann sich damit weitere Funktionen anzeigen lassen.
Der Empfänger ist schon mit dem Sender gebunden.
Auf den Tüten der Empfänger habe ich vermerkt, an welchen Lokkanal die Empfänger gebunden sind.
(Falls mehrere Empfänger geordert wurden)
Bild
Der Inertiaregler (Verzögerung) soll am linken Anschlag stehen.
Der Geschwindigkeitsregler in der Mittelstellung.
Den Lokwahlschalter stellt man auf 1 oder 2 , je nachdem, welchen Empfänger man benutzen möchte.
Mit einem Magneten streichst man über den Reedkontakt, jetzt muß die grüne LED auf der Leiterplatte blinken und, wenn angeschlossen, die LED am orangenen Draht.
Schaltest man jetzt den Sender ein, hört die LED auf zu blinken und leuchtet dauernd.
Die Front LED hört auf zu blinken und übernimmt die Funktion der fahrtrichtungsabhängigen Beleuchtung
Betätigst man den Motorregler nach rechts (Vorwärts), müßte der Motor laufen und die LED am orangenen Draht leuchten.
Bei Rückwärts leuchtet die LED am gelben Draht.
Sollte der Motor entgegengesetzt laufen, die braunen Anschlußdrähte tauschen.

Es kann passieren, daß nach dem Einschalten von Sender und Empfänger der Motor nicht sofort läuft.
In diesem Fall den Empfänger über die Bindetaste ausschalten (Bindetaste für ca 10sec gedrückt halten, die LED´s am Empfänger verlöschen)
Jetzt nochmal mit dem Magneten einschalten.

Beim Umschalten zwischen den Empfängern ist zu beachten, daß es eine kleine Verzögerung gibt.
Der erste Empfänger (jetzt inaktiv) fängt an zu blinken und der aktive Empfänger hat nun ein Dauerlicht (grüne Status LED)
Betätigt man den Fahrtregler zu zeitig, kann es passieren, daß beide Loks losfahren.

Weiter Fragen hier psoten oder über PN, Mail oder telefonisch.


MfG

Ronald

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 Betreff des Beitrags: Re: Anschluß RX-62
BeitragVerfasst: Sa 18. Okt 2014, 08:58 
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Registriert: Mo 23. Nov 2009, 22:48
Beiträge: 2068
Hallo,
da es immer wieder passiert, daß der Antennendraht sich von der Leiterplatte löst, bzw einige nicht wissen, daß es der Antenendraht ist und diesen auch schon gewaltsam entfernt haben,
bitte den Draht nicht entfernen und vorsichtig damit umgehen, dieser ist sehr empfindlich!
Bild
Antenne beim RX-62.


MfG

Ronald

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 Betreff des Beitrags: Re: Anschluß RX-62
BeitragVerfasst: Di 3. Nov 2015, 10:20 
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Registriert: So 19. Jan 2014, 19:58
Beiträge: 2
Hallo Ronald,

PS: es hatte sich ein Fehler eingeschlichen, mit dieser Beschaltung funktioniert natürlich der Reedkontakt nicht.

Ich habe das letztens festgestellt, dass der Reedkontakt nicht funktioniert!!
Habe das dann auf ein Defekt geschoben und einen Taster angeschlossen, funktionierte natürlich auch nicht.
Bedeutet das, wenn ein Stepup-Regler eingebaut ist, dass man die Lok dan nicht mehr mit dem Reedkontakt ein-bzw. ausschalten kann??

Auf dem letzten Fremo-Treffen in Lichtenvoorde hat meine 0m-Diesel die ganzen Tage mit "BRAVOUR" überstanden.
Immer wenn bei den Kollegen mal der Kurzschlussteufel zugeschlagen hat, hat mich das überhaupt nicht gejuckt!.
Ich bin mit einem 600mah Lipo Akku den ganzen Tag gefahren. Die Lok "verbraucht" pro Minute 2mah, d.h. bei 20% Restkapazität, sollte man bei einem Lipo immer drin lassen, komme ich auf 480mah/2mah= 240Min. Fahrzeit!!!!!

Claus


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 Betreff des Beitrags: Re: Anschluß RX-62
BeitragVerfasst: Mi 4. Nov 2015, 16:17 
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Hi,

Der Reed-Switch funktioniert nicht wenn der +pol des step-up Reglers an S+ des Rx62 angeschlossen ist, statt an den "normalen" +Eingang. Der Anschluß an S+ setzt den e-Switch komplett außer Funktion.

Das ist eine Sicherheitsvorkehrung da im Fall des step-up Reglers der Rx62 nur seinen eigenen Stromkreis über den e-switch ausschalten kann. Der Ruhestrom des step-up Reglers und der des Stromkreises der Einzelzellenüberwachung bleiben aber, sodaß keine völlige Abschaltung und somit die Gefahr einer Tiefentladung für die Lipo-Zelle gegeben ist.

Wenn man sich dessen bewußt ist und vor den step-up Regler noch einen Schalter einbaut, um damit den Batterie-Stromkreis komplett zu trennen, kann man den Komfort des e-switches im Betrieb mit mehreren Loks schon nutzen. Man muß nach dem "Betriebstag" nur dran denken die Lok über den Schalter komplett auszuschalten.


Gruß

Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: Anschluß RX-62
BeitragVerfasst: Di 1. Dez 2015, 10:00 
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Registriert: So 19. Jan 2014, 19:58
Beiträge: 2
Hallo Jürgen,
ich habe wie auf der obigen Zeichnung einen Schalter zwischen Akku und Stepup-Regler eingebaut, nur ohne Ladebuchse, da ich den Akku aus dem Führerhaus nehmen kann und einen zweiten sofort einsetze.
Der Schalter schaltet nur den Plus-Pol, trotzdem konnte der Switch nicht betätigt werden, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Wie sähe denn das Schaltbild aus??

Claus


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 Betreff des Beitrags: Re: Anschluß RX-62
BeitragVerfasst: Di 1. Dez 2015, 10:52 
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Beiträge: 2068
Hallo,
nach dem WE mache ich einen Versuchsaufbau und teste das Ganze.


MfG

Ronald

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Karl Valentin


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 Betreff des Beitrags: Re: Anschluß RX-62
BeitragVerfasst: Di 8. Dez 2015, 10:17 
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Registriert: So 12. Dez 2010, 15:30
Beiträge: 191
rotorfreak hat geschrieben:
Wie sähe denn das Schaltbild aus??


Hi,

wär vielleicht einfacher wenn du deine Beschaltung mal skizzierst und einstellst.

Wie gesagt der Anschluß an S+ überbrückt den Reed-Switch Anschluß und der Empfänger ist an sobald Spannung anliegt.


Juergen


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 Betreff des Beitrags: Re: Anschluß RX-62
BeitragVerfasst: Mi 16. Dez 2015, 19:31 
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Registriert: Mo 23. Nov 2009, 22:48
Beiträge: 2068
Hallo,
so würde das Schaltbild für den RX-62 aussehen, wenn man einen Step-Up Regler und den E-Switch verwenden möchte:
Bild

Der Anschluß des Step-Up Reglers an den Pin "S" erfolgt nur, wenn man den E-Switch überbrücken möchte.




MfG

Ronald

PS: ohne den Extraschalter zwischen Akku und Booster wird im Falle, daß man nur den e-Switch verwendet, der Booster und der Akku nicht abgeschaltet.
Dadurch kann es zu Tiefentladungen kommen, da auch der Ladezustand des Akkus nicht mehr überwacht wird.

Zitat:
The 'L' pad is intended to monitor a single cell lipo when used with a voltage booster. It should not be used with the eSwitch because the eSwitch does not switch the Booster and 'L' pad circuits off.

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Karl Valentin


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