Die Feldbahnsinnigen

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 Betreff des Beitrags: Scheitholzlore
BeitragVerfasst: So 18. Sep 2016, 18:27 
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Registriert: Do 28. Jun 2012, 18:55
Beiträge: 167
Hallo Garten-, Feld- & Waldbahner,
gezeigt wird der Bau einer Scheitholzlore, mal was kleines für Zwischendurch.
Hier das Original an dem sich orietiert wurde.

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Als Grundlage für dieses Wägelchen mußte erst einmal ein Lorenrahmen her. Dank Christoph`s Kartonkipplorenbogen hatte ich einen Rahmen zur Verfühgung den ich als Schablone verwenden konnte und Kipploren sollte ja sowieso gebaut werden. Den Kartonrahmen auf Graupappe verstärkt, mit dem Scalpell ausgeschnitten und anschließend mit Sekundenkleber gehärtet. Eine Änderung habe ich allerdings vorgenommen und zwar den Rahmen auf ein Innenmaß von 60 mm verbreitert um auch die schweren Feldbahnräder vom Bertram Heyn z. B. diese
http://www.modell-werkstatt.de/radsatz- ... 8-mm-breit" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false; verbauen zu können. In meinem Falle waren es welche von Bachmann, da sie in der Krappelkiste vorätig waren. Mit dieser Schablone stellte mir meine Klebe- und Schleifvorrichtung für den gebremsten und ungebremsten Lorenrahmen her.

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Aber dann gings los. Für einen Rahmen zwei gleiche 1 mm starke Polystyrolplatten zuschneiden, den Rahmen aufzeichnen und nur an den Ecken mit einen Tropfen Sekundenkleber verbinden. Somit schneidet man das Rahmen Ober- und Unterteil gleichzeitig aus.

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Nach dem ausschneiden mit der Dekupiersäge bei langsamster Geschwindigkeit wird ein Rahmenteil auf die Klebehilfe gelegt und ein schmaler 6 mm Streifen mit Unuversalverdünnung aufgeklebt.

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Nach ca. 5 Minuten wird die Rahmenhälfte mit dem zweiten Rahmenteil ausgetauscht und der Rahmen komplett verklebt.

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Das gleiche gilt für den kürzeren ungebremsten Lorenrahmen.

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Jetzt kommt der Schleifrahmen zum Einsatzt, der genau die Außenmaße der fertigen Lore hat.

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Gleich einpaar mehr kann nie schaden.

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In der Zwischenzeit wurden Holzleisten auf der Bandsäge zu geschnitten und der Rahmen mit Instant Rost versehen. Das Holz ist sägerauh belassen mit Beize "Eiche rustikal" behandelt. Jedes Brett erhielt zwei Ministecknadeln von Buttinette
https://basteln-de.buttinette.com/shop/ ... ueck-29796" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false; als Schloßschraubenimitation.

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Danach das verleimen der Seitenwände mit Stützen.

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Die Ladung ist auch schon fertig – alljährliches Schnittholz von meiner Eibenhecke.

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Die hier gezeigten Achslager sind zusammen gesetzte Frästeile vom Ronald. Da die Spurkränze am Unterboden schliffen konnten sie nicht direkt am Rahmen montiert werden.

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Nachdem der Leim ausgehärtet war bekamen die Stirnwände noch ihren richtigen Halt durch Imitationen von Bolzen. Das ist auf 1,5 mm Kupferdraht Gewinde geschnitten und eine M 1,6er Mutter.

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Da mir die Sache mit den Achslagerstehbolzen zu wackelig erschien wurde die Modelltischlerei um eine ordentliche Holzbohle auf jeder Seite bemüht, wie beim Original übrigens auch.

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Fertig ist die Wägelchen zum einreihen in einem Lorenzug.

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Gruß Thomas

_________________
Klug ist Jeder, der Eine früher der Andere später.
Es ist die Mehrheit nicht mit der Wahrheit zu verwechseln.


Zuletzt geändert von Gärtner am Sa 12. Mai 2018, 10:05, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Scheitholzlore
BeitragVerfasst: So 18. Sep 2016, 18:51 
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Registriert: Di 24. Nov 2009, 00:05
Beiträge: 1162
Wohnort: ehemaliger Müritzkreis
Hallo Thomas,

der Wagen gefällt mir ausgesprochen gut :D

Zitat:
Da die Spurkränze am Unterboden schliffen konnten sie nicht direkt am Rahmen montiert werden.


Das Problem kommt bei Flachloren leider immer vor.
Hier eine ähnliche Lösung :
http://www.buntbahn.de/modellbau/viewtopic.php?t=7492

Wichtig ist dann nur, dass die Pufferplatten wieder in die richtige Höhe kommen.
Entweder durch kleinere Räder oder durch verlängerte Pufferplatten,
wobei das Problem der unterschiedlich hohen Ketten dann bleibt.
Aber irgend eine Lösung findet es bei Feldbahnen immer :wink:

Viele Grüße
Christoph

_________________
aufräumen zerstört die natürlich gewachsene Struktur


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