Die Feldbahnsinnigen

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 Betreff des Beitrags: Balladeuse von Decauville
BeitragVerfasst: So 20. Jan 2019, 20:58 
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Registriert: Do 28. Jun 2012, 18:55
Beiträge: 153
Hallo Garten-, Feld- und Waldbahner,
wenn ich richtig geschaut habe ist hier im Forum noch nichts über die Balladeuse geschrieben worden, obwohl Ronald sie schon gebaut hat.
Legen wir los mit dem Original bei einer Bahn in Frankreich

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und hier die dazu gehörige Skizze.

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Der Druckrahmen aus U-Profilen in Rechteckform

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wird komplettiert mit den Achslagerführungen.

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Die filliegranen Achslager bekommen diesmal keine Kugellager, sondern 4x3 mm Messingbuchsen.

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Auf die Achslager sind die Evolutfedern gegklebt

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und das Ganze wiederum auf die Achslagerführungen.

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Es folgen die Frontstützen als U-Profil für den Dachbalken.

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Für randgenaues ankleben nehme ich mir Resthölzer zu Hilfe.

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Der Rahmen ansich wäre nun fertig.

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Die Fangeisen für die Achslager nicht vergessen.

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Nun braucht es noch die Puffer

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und es kann lackiert werden.

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Wärend die Farbe trocknet nehme ich mir die Stirnwände vor. Mir gefällt kein gedrucktes Holz, schon garnicht in dieser Baugröße.

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Ich hatte noch ein Stück Teakholzfurnier da, was nun herhalten mußte um die Wagen aufzupeppen. Da meine Brettbreite 6 mm beträgt und ich 21 Stück für Vorder- und Rückseite und das Ganze viermal brauche, ist es wichtig die Brettbreite wiederhohlgenau zu bewerkstelligen. Dafür baute ich mir eine kleine einfache Schneidlade.

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Und schon geht es los mit dem bekleben der Stirnwände. Als Leim dient Sekundenkleber.

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Die leichten Überstände werden dann mit dem Skalpell sauber geschnitten.

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Sehr diffizil ist der Teil im Bereich der Fensteröffnung.

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Die von beiden Seiten fertig beklebte Stirnwand.

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Probehalten am Rahmen – den Fußboden als Distanz dabei nicht vergessen.

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Frisch aus der Lackiererei stehen Sie nun zur weiteren Bearbeitung bereit.

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Aus Farbrührhölzern, Holzart unbekannt, schneide ich mir die Bodendiehlen zu recht

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und beize sie anschließend mit dem Farbton Teak.

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Der Beizfarbton ist dem echten Teakholz sehr nahe.

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Kommen wir nun zu den Sitzbänken die auch sehr filligran ausgeführt sind. Wenn ich schon Echtholz für den Wagen verwende, dann muß es auch für die Sitzfläche gelten. Daher habe ich bei der druckbaren Sitzfläche den Druck bei 0,45 mm Höhe abgebrochen, denn ich brauche sie nur als Klebegrundlage für meine Sitzlatten.

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Die Unterlage wird leicht vorgeformt

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und anschließend mittels Aceton zu einer Bank verschweißt.

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Danach klemme ich mir ein Hilfsbrett als Anschlag für die Bankfüße an die Seitenwand und ebenso auf den Bodendielen fest.

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Und siehe da es sieht chick aus.

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Jetzt wiederholt sich das wiederhohlgenaue saubere zuschneiden der Sitzlatten. Daher zeige ich kurz den Bau meiner Schneidlade. Einen Streifen 0,35er Bastelkarton dopple ich auf, um die Furnierstärke von 0,7 mm zuereichen.

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Ein Brettchen Birkensperrholz dient als Schneidunterlage für das Skalpell, worauf der Kartonstreifen geklebt wird.

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Darauf klebe ich ein weiteres Brettchen mit einem Versatz von 3 mm als Führungskante für mein Skalpell.

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Und schon kann es an`s zuschneiden gehen.

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Und da sind die ersten Latten an der Bank befestigt – was für ein Kontrast!

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Um das Ganze zu komplettieren dürfen die Armlehnen nicht fehlen.

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Soweit erst einmal für Heute. Dann bis Morgen wenn es mit den Fenstern und dem Dach weitergeht.

Bis dahin Gruß Thomas


Zuletzt geändert von Gärtner am Di 22. Jan 2019, 09:46, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Balladeuse von Decauville
BeitragVerfasst: Mo 21. Jan 2019, 18:47 
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Beiträge: 1151
Wohnort: ehemaliger Müritzkreis
Moin Thomas,

deine Holzarbeiten begeistern mich immer wieder.
Die Bänke sind richtige Edelteile.

Womit klebst du die Furnierhölzer auf das ABS ?
Werden die dann noch irgendwie behandelt, geschützt ?

Viele Grüße
Christoph

_________________
aufräumen zerstört die natürlich gewachsene Struktur


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 Betreff des Beitrags: Re: Balladeuse von Decauville
BeitragVerfasst: Mo 21. Jan 2019, 19:58 
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Registriert: Do 28. Jun 2012, 18:55
Beiträge: 153
Hallo Christoph,
das Furnier klebe ich mit Sekundenkleber am ABS fest. Ronald empfiehlt statt Sekundenkleber UV aushärtenden Kleber zu verwenden. Den habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Ich denke, daß es in unserem Falle nicht nötig sein wird das Furnier mit irgend etwas nach zu behandeln. Meine Wagen belasse ich so wie sie sind.

Hallo Garten-, Feld- und Waldbahner,
weiter geht es mit dem Dach. Ich nehme dafür Graukarton, oder wie hier festen Bastelkarton, um die dünne Holzstreifen die beim besäumen von Brettern entstehen zusammen zuhalten. Der Karton wird in der gewünschten Dachgröße zu geschnitten und mit den Holzstreifen als Aussteifung beklebt.

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Da mein Teakholzfurnier aufgebraucht ist muß ich auf Mahagoni zurückgreifen.

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Aus diesem schneide ich 6 mm breite Streifen als Brettimitate und klebe sie anschließend auf die Innenseite des Daches. Vor den aufkleben spanne ich die schmalen Streifen in eine Spannzange (auch Abkante) ein und fase sie mit meine Sandpapierfeile auf beiden Seiten etwas an.

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Für die Fester verwende ich 2 mm starkes Bastlerglas. Dieses läßt sich prima mit Stahllineal und Cuttermesser zurecht schneiden. Das genaue einpassen erledigt dann die Sandpapierfeile.

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Die Scheiben sollten schon während der Fahrt in der Wand bleiben. Dafür sind die Glasleisten da. Wie schon erwähnt ist Teak alle, darum sind die 3 mm Streifchen aus Mahagoni. Geklebt wird mit Weißleim.

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Das wäre die Außenseite

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und das die Innenseite.

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Zu guter letzt muß das Dach noch seinen Wetterschutz bekommen. Weißleim, schön gleichmäßig verteilt, dient als Haftmittel

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für den Einkaufsbeutelleinen.

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Wenn das Leinen geteert ist hält das ewig.

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Der Wagen ist soweit fertig, aber ich schiebe bald noch etwas hinterher.

Bis dahin Gruß Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Balladeuse von Decauville
BeitragVerfasst: Di 22. Jan 2019, 10:00 
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Registriert: Do 28. Jun 2012, 18:55
Beiträge: 153
Hallo Garten-, Feld- und Waldbahner,
jetzt gibt es noch einen Nachschlag. Zuerst kam der Idee zu zwei ungebremsten Loren könnte sich eine Gebremste dazu gesellen. Der Gedanke die Gebremste in einen geschlossenen Gepäckwagen umzumünzen war interessanter. Also ist dem Rahmen eine Bremserplattform angewachsen

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und der Aufbau ist mit der Personenlore identisch.

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Es ist nicht beabsichtigt den Gepäckwagen zu öffnen, weshalb für den Boden und Seitenteile keine speziellen Druckdatein vorhanden sind. Besagte Teile sind aus 2 mm Polystyrol entstanden.

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Der Rahmen wird mit den Puffern, Bremserbühne und den Achslagern komplettiert.

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Da im Gegensatz zur Personenlore das Dach über die Bremserbühne weiter geführt wird, bedarf es dort einer Abstützung. Zur genauen Ausrichtung des vorderen Dachbalkens nahm ich mir ein Brettchen zum nivillieren zu Hilfe. Die Stangen sind 1 mm Stahldraht und vieleicht einwenig zu dünn. !,6 – 2,0 mm wären besser gewesen.

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Nach dem lackieren beginnt das Zusammenkleben. Auch bei diesem Wägelchen ist die 6 mm Holzbeplankung aus Teakholz.

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Das Dach entsteht in gleicher Weise wie weiter oben schon beschrieben, nur die Brettimitation ist dieses mal Elsbeere.

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Es sieht unglaubwürdig aus wenn die Bretter der Schiebetüren einfach so in der Luft hängen. Darum bekommen sie einen Rahmen.

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Hier habe ich mal eine Figur auf Gleishöhe daneben gestellt.

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Es fehlte noch die Türverriegelung.

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Ein Bild der trauten Zweisamkeit.

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Eine weitere Personenlore für meinen kleinen Zug ist noch in Arbeit, nur welche Lok ihn zieht wird steht noch nicht fest.

Bis dahin Gruß Thomas


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