Die Feldbahnsinnigen

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 Betreff des Beitrags: Funktionsfähiger Kreiselkipper 1:13
BeitragVerfasst: Mo 8. Sep 2014, 19:19 
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Hallo Zusammen,

um meine Grubenhunte entladen zu können, denke ich seit einiger Zeit über den Bau eines funktionsfähigen Kreiselkippers nach.https://www.google.hu/search?q=kreiselkipper&client=firefox-a&hs=bdj&rls=org.mozilla:de:official&channel=sb&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=iuMNVIj_POLjywPwz4HYAw&ved=0CCcQsAQ&biw=1280&bih=640
Low cost und funktionsfähig soll er werden.
Mein erstes Problem waren die großen runden Profile am "Eingang" der Röhre"
Bei dem Baumarkt mit dem orangen Eichhörnchen fand ich in der Blumenabteilung weisse Kunststoffblumentöpfe die einen geeignet geformten Rand besaßen.
Das Abtrennen dieses Randes war einigermaßen kompliziert, gelang aber dann mit der kleinen PROXXAN Kreißsäge.
Als Gleis werde ich ein Playmobil Kunststoffgleis verwenden, welches ich vorhabe weitgehend zu "entkernen"

So schaut die erste grobe "Stellprobe aus:

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Fortsetzung folgt :D

Christian bgv

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 Betreff des Beitrags: Re: Funktionsfähiger Kreiselkipper 1:13
BeitragVerfasst: Mi 10. Sep 2014, 17:28 
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....das ist für mich nachvollziehbar. Hat man die passenden Ringe braucht's ''nur'' noch Räder in denen sie lagern und etwas Versteifung des Überrollkäfig's. Ich hab noch mal aus deinem Link ein Foto groß herausgezogen:
http://www.panoramio.com/photo/56917227

Theoretisch könnten die Lagerräder einfach unterflur ( mittels primitivem Reibradantrieb um bei Blockaden nichts kaputt zu machen) antreiben....eine schön verottete Einhausung mit viel Geröll rundherum wäre bestimmt eine spätere Ergänzung und der Hingucker.

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F-Scaler

Das zwischen 2 Schienenprofilen ist das, wo Fahrzeuge reinpassen.


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 Betreff des Beitrags: Funktionsfähiger Kreiselkipper 1:13
BeitragVerfasst: Mi 10. Sep 2014, 19:38 
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Hallo Zusammen

jetzt habe ich in meinen "Überrollkäfig" links und rechts je ein "T" PRofil zur Versteigung eingebaut:

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und nun Stellt sich die Frage:

"wie arretiert" man den Wagen wärend des Kippvorganges ?

Auf den Bildern sind ja einfache L Profile zu sehen, unter die der Wagen ganz knapp reinpasst.
Das ist im Modell etwas problematisch, falls man Hunte verschiedener Erbauer kippen möchte, die evl. nicht
ganau das gleiche Höhenmaß haben.

Ich bin eben noch mal in den Garten gegangen und habe meine Hunte auf "Kippbetriebsspuren" untersucht.
Dabei habe ich an den Oberkanten der Stirnseiten interessante halbrunde "Schleifspuren" entdeckt:
Was könnte das wohl sein?

Bild
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entschuldigt die teilweise etwas unscharfen Bilder, aber die Mücken hier lassen momentan nur einen sehr kurzen
Aufenthalt im Freien zu :lol:

Ich bin gespannt auf eure Deutungen dieser Spuren.

Viele Grüße
vom Balaton
Christian bgv

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 Betreff des Beitrags: Re: Funktionsfähiger Kreiselkipper 1:13
BeitragVerfasst: Mi 10. Sep 2014, 20:14 
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Hallo,
wenn alle gleich große Räder benutzen, könnte man auch diese nutzen, um die Hunte zu arretieren,
Kann man auf dem von F-Scaler verlinkten Bild gut sehen.

MfG

Ronald

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Karl Valentin


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 Betreff des Beitrags: Re: Funktionsfähiger Kreiselkipper 1:13
BeitragVerfasst: Mi 10. Sep 2014, 22:01 
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Ja Ronald das stimmt,

trotzdem wäre ich neugierig woher diese eigenartigen eingeschliffenen "Riefen" auf meinen Hunten kommen.
Irgendwie könnte das schon einen Zusammenhang mit der Entladevorrichtung haben, oder?
Das mit den Rädern zum Festhalten stresst natürlich die (Karton-) Konstruktion gewaltig, wenn man
an die Kräfte denkt die beim Kippen eines vollbeladenen Wagens dann so wirken.
Da könnte nach ein paar Entladevorgängen durchaus die Mulde vom Rahmen reißen.
Die Riefen lassen doch vielleicht auf eine Halterung (vielleicht durch Drahtseile??) auf die Oberseite schließen.

Viele Grüße
Christian bgv

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 Betreff des Beitrags: Re: Funktionsfähiger Kreiselkipper 1:13
BeitragVerfasst: Do 11. Sep 2014, 05:48 
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Registriert: Di 19. Nov 2013, 20:24
Beiträge: 435
...Vermutung:
Wir hatten ja hier im mitteldeutschen Raum die SDAG Wismut unter und über Tage, um friedensschaffendes uranhaltiges Erz ( Pechblende ) für den Warschauer Vertrag zu bergen.
In einer Daueraustellung war zu sehen, das man über kurze Gefällestrecken die Wagen mittels Stahlseil langsam abrollen lies.
Die ( durchhängen, zurücklaufenden...) Stahlseile liefen oben über die Kanten der Mulden.
Vielleicht hinterläßt sowas immer an den gleichen Stellen solche Spuren ?

Arretierung der Mulde/n:
Neodymmagneten an die Unterseite der Wagen und den Gegenmagneten im Gleis mittels Riffelblechabdeckung tarnen ?

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F-Scaler

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 Betreff des Beitrags: Funktionsfähiger Kreiselkipper 1:13
BeitragVerfasst: Do 11. Sep 2014, 07:18 
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Registriert: Di 24. Nov 2009, 00:19
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F-Scaler hat geschrieben:
...Vermutung:
Wir hatten ja hier im mitteldeutschen Raum die SDAG Wismut unter und über Tage, um friedensschaffendes uranhaltiges Erz ( Pechblende ) für den Warschauer Vertrag zu bergen.
In einer Daueraustellung war zu sehen, das man über kurze Gefällestrecken die Wagen mittels Stahlseil langsam abrollen lies.
Die ( durchhängen, zurücklaufenden...) Stahlseile liefen oben über die Kanten der Mulden.
Vielleicht hinterläßt sowas immer an den gleichen Stellen solche Spuren ?

Arretierung der Mulde/n:
Neodymmagneten an die Unterseite der Wagen und den Gegenmagneten im Gleis mittels Riffelblechabdeckung tarnen ?



Guten morgen,

das klingt logisch, leider kenne ich den genauen Einsatzort meiner beiden Hunte nicht. Sie sind sozusagen Familienstücke, da sie dem Urgroßvater meiner Frau gehörten, der in Nordungarn Mitbesitzer eines Basaltsateinbruchs und einer Kohlermine war.
Zuletzt waren sie in einer unterirdischen Quelle des Wasserwerkes zum Werkzeugtransport eingesetzt bevor ich sie in meinen Garten "retten" konnte.

Die Idee mit den Magneten gefällt mir, da ich eine "nichtelektrische" mechanische Lösung suche.
Bei der Zugkraft solcher Magnete stellt sich aber die Frage wie ich den Wagen nach dem Entladen
wieder aus dem Kreiselkipper herausbekomme. Soviel Zugkraft hat wohl kaum eine Lok.

Danke für deine Vorschläge
Gruß
Christian bgv

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 Betreff des Beitrags: Re: Funktionsfähiger Kreiselkipper 1:13
BeitragVerfasst: Do 11. Sep 2014, 08:39 
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Registriert: Di 24. Nov 2009, 00:05
Beiträge: 1035
Wohnort: ehemaliger Müritzkreis
Guten Morgen Christian,

ich bin auch der Meinung, die beste Lösung ist der Winkel über den Rädern auf dem vom F-Scaler gezeigten Link.
Einfacher geht es nicht.
Man könnte diese Winkel sogar verstellbar anbringen (Langlöcher mit Flügelmuttern), dann können auch Hunte mit anderen Rädern
gedreht werden und die Höhe spielt keine Rolle.

Als Reibradantrieb eignet sich hervorglänzend eine (Band) Andruckrolle von einem alten Kassettenrekorder,
die dann über Zahnrad, Riemen usw. mittels einer Kurbel oder auch elektrisch angetrieben wird.
Diese Rollen gibt es bei Pollin als Ersatzteile.

Auch die Meinung, dass die Spuren an den oberen Rändern der Hunte von schleifenden Zugseilen stammen,
teile ich voll und ganz ;)
Es könnte sein, dass an den mysteriösen Flacheisen mit den beiden Schrauben an den Frontseiten der Hunte
früher mal eine Art Zughaken oder Klemme für das Seil befestigt waren,
die später wieder abgeschraubt wurden.

Viele Grüße
Christoph

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aufräumen zerstört die natürlich gewachsene Struktur


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